Wanderwege

Märchenhaft Wandern in Schauenburg

Eine Vielzahl von Wanderwegen bieten dem Wanderfreund in Schauenburg abwechslungsreiche Landschaften auf den Spuren der Brüder Grimm. Der neu entstandene Premiumwanderweg „Habichtswaldsteig“ und die Extratour „Auf dem Throne der Landschaft“ führen durch das Schauenburger Land.  Dem Wanderer erschließen sich immer wieder neue Ausblicke in eine einzigartige Kulturlandschaft. 

Besonders das Wechselspiel von Waldpfaden und Wiesenwegen mit leichten Auf- und Abstiegen zeichnen den Schauenburger Abschnitt aus. Bei dem Besuch der Burgruine auf dem Burgberg bieten sich dem Wanderer grandiose Ausblicke ins Bauna Tal und weit ins Wolfhager Land.  Neben dem Habichtswaldsteig führt auch der „Märchenlandweg“ ein großer Fernwanderweg durch das Gebiet der Gemeinde. Die kulturellen und geschichtlichen Sehenswürdigkeiten Schauenburgs verbindet der „Schauenburger Märchenpfad“. Der „Baunapfad“, der im Quellgebiet oberhalb der Gemeinde beginnt, bietet dem Bachlauf folgend, zahlreiche abwechslungsreiche Eindrücke. Auch der Rundwanderweg „Kassel-Steig“ führt mit einem Teilabschnitt durch die Gemeinde. Beginnen kann man die Wanderungen durch das Schauenburger Land in jedem Ortsteil. Zahlreiche Wanderparkplätze stehen als Ausgangspunkte zur Verfügung und auch mit öffentlichen Verkehrmitteln sind die Wanderrouten gut zu erreichen. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Gaststätten am Weg.

 

Wandertipp: Extratour Schauenburg H4

„Auf dem Throne der Landschaft“

Wir beginnen die Wanderung am Bahnhof im Ortsteil Hoof unterhalb der Schauenburg. Von dort aus folgen wir dem ansteigenden Weg hinauf zur Ruine der Schauenburg. Hier nehmen wir auf den Thronen Platz und genießen den Ausblick Richtung Weidelsburg. Wir steigen die Treppen hinab und folgen dem Weg nach links und steigen vom Burgberg ab. Am Fuß der Schauenburg stoßen wir auf einen Querweg, dem wir nach links folgen. In einem kleinen Bogen, vorbei an der Grillanlage Hoof, erreichen wir einen schönen Wiesenweg, der uns bis zur Kleingartenanlage bringt. Hier biegen wir kurz rechts ab um gleich wieder links am Rand des kleinen Schönbergs weiter Richtung Westen wandern. Nach einiger Zeit biegt der Weg rechts ab und führt uns durch einen eingewachsenen Hohlweg. Schon bald gibt uns der Bewuchs den Blick wieder frei und wir halten uns links und später geradeaus um den Schönberg zu ersteigen. Auf halber Strecke erreichen wir ein kleines Plateau und steigen von hier über den Wiesenweg weiter hinauf. Ist die Anhöhe erreicht, wird unser Anstieg durch eine weitere wunderbare Aussicht belohnt. Von hier aus verschwindet unser Weg als Trampelpfad im Nadelwald. Bergab streifen wir eine weitere Wiese und biegen nach rechts ab auf eine große Waldschneise. Der Weg führt uns direkt auf einen Waldweg, dem wir nach links folgen. Zunächst durch Buchenwald lichtet sich bald der Weg und führt uns am Waldrand bergab.

Wir überqueren die Landesstraße und gelangen in das Warmetal. Von hier steigt der Weg durch die Kulturlandschaft wieder zum Waldrand an. Wir halten uns links am Waldrand und biegen nach einiger Zeit noch einmal rechts am Waldrand ab. Nach einem kurzen Anstieg biegen wir links ab und kommen oberhalb vom Freizeitsee Martinhagen an. Der Weg führt weiter links Richtung See. Wenn wir uns die Zeit nehmen wollen, können wir hier rechts abbiegen und dem Wassertretbecken einen kleinen Besuch abstatten. An der neu erbauten Grillhütte verlassen wir den geteerten Weg und biegen rechts ab auf die Wiese am See. Wir halten uns am linken Rand und folgen der Wiese zum See. Aufgestellte Bänke laden zu einer kleinen Rast ein.  Eine Allee aus Birken weist uns den Weg nach Martinhagen. Wir durchqueren den Ort vorbei an Kirche und Dorfplatz. Von hier aus lohnt ein kleiner Abstecher über die Treppen vorbei an der Kirche zum Naturdenkmal Martinstein. Nachdem die Bundesstraße überquert ist, verlassen wir Martinhagen.

Nach den letzten Häusern biegt der Weg rechts ab. Vorbei an Kleingärten erreichen wir ein kleines beschauliches Tal. Nachdem uns der Weg wieder in den Wald geführt hat, können wir zwischen den Bäumen links die Reste zahlreicher kleiner Sandsteinbrüche erkennen. Nach einiger Zeit erreichen wir die Hubertushütte. Auch hier besteht die Möglichkeit zu einer ausgiebigen Rast. Über den Bach und gleich wieder rechts führt uns der Weg. Nach einer Kurve verlassen wir den befestigten Weg und biegen rechts ab auf einen Wiesenfeldweg. Der nun folgende Abschnitt führt uns durch die Felder auf eine Anhöhe und anschließend wieder ins Tal. Wir überqueren die Straße zwischen Breitenbach und Bad Emstal und überqueren die Brücke und die Bahnschienen. Ein kleiner Schlenker führt uns dann wieder im Wald bergan.  An der nächsten großen Kreuzung trifft die Extratour H4 auf den Habichtswaldsteig. Vorbei an Feldern geht es Richtung Breitenbach.

Wir überqueren noch einmal eine Straße und folgen der Beschilderung. Nach einem kurzen Stück Teerweg biegen wir rechts ab und steigen über einen Wiesenweg Richtung Waldrand an. Oben angekommen, führt der Weg zunächst rechts in den Wald. Am Wendeplatz Forsthaus Elmshagen biegen wir vor den Häusern links ab und nach einem kleinen Anstieg gleich wieder links. Von hier sind es rechter Hand nur wenige Meter nach Elmshagen. Der Weg führt uns durch abwechslungsreichen Wald, teilweise am Waldrand entlang nach Breitenbach. Ein kleiner Schlenker streift die Bebauung, bevor der Weg am Waldrand wieder ansteigt. Vom Ortsrand Breitenbach lohnt sich ein Abstecher in die Dorfmitte zum Besuch der Schauenburger Märchenwache. Der Weg folgt von nun an dem Waldrand, bietet einen wunderbaren Blick auf die Ruinenreste der Schauenburg und führt uns oberhalb der Naumburger Kleinbahn zurück zum Bahnhof nach Hoof.