„Pumptrack“ Planungstreffen

„Pumptrack“ Planungstreffen mit Jugendbeteiligung

Am Mittwoch, den 18. Oktober 2023 luden Bürgermeister Michael Plätzer und die Jugendpflege der Gemeinde Schauenburg interessierte Jugendliche und Kinder zu einem weiteren Planungstreffen zum Thema „Pumptrackstrecke in Hoof“ ein. Das Planungstreffen fand im Elgerhaus mit Bürgermeister Michael Plätzer, dem Architekten Dirk Lücke vom Architekturbüro Studio L2 aus Borgentreich, Vertretern aus dem Bauamt und der Jugendpflege sowie Jugendlichen, Kindern und Eltern statt.

Pumptracks sind eine gute Möglichkeit das Sport- und Freizeitangebot für Jung und Alt zu verbessern und sind ein angesagtes Thema im Landkreis Kassel. Am 19. Januar 2023 gab es bereits ein Treffen mit Jugendbeteiligung in Schauenburg, bei dem erste Ideen und Anregungen gesammelt wurden. Außerdem nahm Bürgermeister Michael Plätzer beim „Mountainbike- und Pumptrack-Summit“ in Dörnhagen im Frühjahr 2023 teil. Aus dem Vortrag nahm er mit, dass ein Pumptrack aus Erdhügeln zu hohen Folgekosten und einer eingeschränkten Nutzbarkeit führt und somit über eine asphaltierte oder betonierte Fahrstrecke nachgedacht werden sollte.

In einer geselligen Runde wurden bei diesem zweiten Treffen unterschiedliche Pumptracks und deren Vor- und Nachteile sowie mögliche Nutzergruppen vom Architekten Dirk Lücke vorgestellt. Neben sogenannten Erdtracks gibt es beispielsweise betonierte, asphaltierte oder wassergebundene Strecken. Die Bandbreite von Nutzern reicht vom Laufrad, über Skate- und Longboards, Cityroller, Fahrräder und Mountainbikes bis hin zu Rollstühlen.

Dirk Lücke stellte seine Entwürfe und groben Kalkulationen zu den Gegebenheiten in Schauenburg vor. Anschließend wurde gemeinsam überlegt und diskutiert, welche Umsetzungen davon auf dem Gelände neben der Schauenburghalle in Hoof gewünscht und finanziell möglich wären. Die Jugendlichen äußerten, dass sie sich einen für Fahrräder befahrbaren Track wünschen und auch ein Kids-Track infrage käme. Auch Licht, Unterstands- und Sitzmöglichkeiten stehen auf der Wunschliste. Die Aspekte Sicherheit und weitere Folgekosten in der Unterhaltung der Anlage spielen bei der Planung eine erhebliche Rolle. Beispielsweise waren sich die Anwesenden einig, dass von einer Doppelnutzung einer Strecke von unterschiedlichen Altersgruppen aus Sicherheitsgründen abgesehen werden sollte und es somit lieber zwei Pumps, einen etwas Anspruchsvolleren mit Jumps und eine Strecke speziell für die Kleineren geben sollte. Die anwesenden Eltern wünschen sich in der Mitte der Strecken einen Platz, von dem sie alle ihre Schützlinge im Blick haben können.

Wie auch schon im Januar, zeigten sich die Jugendlichen hilfsbereit bei dem Aufbau und der Instandhaltung mitzuwirken. Der Architekt zeigte sich zuversichtlich, die Wünsche im vorgegebenen finanziellen Rahmen berücksichtigen zu können.

Bürgermeister Michael Plätzer freute sich insbesondere über die Beiträge der Kinder und Jugendlichen und nimmt das Thema „Pumptrack in Hoof“ mit in die entsprechenden Gremien.